Huttenheim bekommt Multifunktionsplatz
Die geschätzten Kosten für die „kleine Variante“ auf dem alten Schulsportplatz liegen bei fast 243.000 Euro
Im Stadtteil Huttenheim investiert Philippsburg über 240.000 Euro. So viel soll der neue Multifunktionsplatz kosten, zu dem der alte Schulsportplatz gegenüber der Bruhrainhalle umgebaut wird. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung im zweiten Anlauf beschlossen.
Die Neugestaltung wird auf der Grundlage der „kleinen Variante“ mit einem Zusatz realisiert. Im September 2025 war den Stadträten von der Arbeitsgruppe „Sportplatzneubau Huttenheim“ ein Entwurf zur Umgestaltung des Schulsportplatzes am Weiherweg präsentiert worden. Zur Auswahl standen zwei
Vorschläge für eine Bereicherung des Freizeitsports in Huttenheim. Vorgestellt wurden seinerzeit eine „große Variante“, die sowohl die Überplanung der Rasenfläche als auch des Tennebereichs vorsah, und dazu eine „kleine Variante“, die sich ausschließlich auf den Tennebereich beschränkte.
Laut Wunsch des Gemeinderats Philippsburg sollte vor einer Entscheidung eine Kostenkalkulation mit Hauptaugenmerk auf die Folgekosten vorgelegt werden.
In einer Besprechung im November mit Vertretern der Arbeitsgruppe und der Verwaltung, mit Bürgermeister und Ortsvorsteher kam die Anregung auf, die kleine Variante mit Calisthenicsanlage, Basketball- und Multiballsportfeld auf dem Tennebereich um zwei Querspielfelder auf der Rasenfläche zu ergänzen. Mit vier zusätzlichen Toren könne die Rasenfläche optimal genutzt und bespielt werden. Dabei bot die Arbeitsgruppe an, den Schließdienst ehrenamtlich zu regeln. Aus diesem Grund wurden die jährlichen Kosten dafür nicht in der Kostenaufstellung veranschlagt.
Für die in der großen Variante zusätzlich enthaltenen Elemente Bikepark/Pumptrack, Boulefeld und Beachvolleyballfeld könnten Flächen außerhalb des Schulsportplatzes gefunden werden, hieß es. Nach der Kostenschätzung der Stadtverwaltung ergeben sich für die Herstellung der kleinen Variante mit Calisthenicsanlage, Basketball und Multiballsportfeld auf dem Tennebereich, einschließlich vier Tore sowie zwei Hülsen und Stäbe, insgesamt Herstellungskosten in Höhe von fast 243.000 Euro. Die jährlichen Pflege- und Unterhaltungskosten werden auf 14.650 Euro geschätzt.
Werner Schmidhuber