Wie wird die Zufahrt zur Kita Erlenwiesen?

Regelung für Feuerwehr, Eltern und Zulieferer beschlossen

Zufahrt zur Baustelle des künftigen Kindergartens

Mit den künftigen Zufahrtswegen zur Kita Erlenwiesen, die sich derzeit im Ausbau befindet, hat sich der Gemeinderat befasst – und auch eine Regelung gefunden. Die Frage war: Wie soll die verkehrliche Erschließung des freiliegenden Kindergartengeländes für Feuerwehr, Eltern, Personal und Zulieferer erfolgen? Was aus einer Sicht möglich und empfehlenswert ist, stellte Erhard Wittemann vom Rathaus-Fachdienst Tiefbau vor.

Strittige Aspekte gab es im Gremium keine. Der Gemeinderat stimmte der geplanten Erschließung einmütig zu und beauftragte die Verwaltung, die Straßenbauarbeiten öffentlich auszuschreiben. Auch eine Entscheidung über eine Zufahrtsbeschränkung und die hierfür erforderliche Ausführungsvariante nahmen die Stadträte vor. Mit den ingenieurtechnischen Leistungen wurde ein Fachbüro aus Sinsheim beauftragt.

Die erforderliche Feuerwehrzufahrt wird in Abstimmung mit der Wehr Philippsburg über den Schulhof der nahen Nikolaus-von-Myra-Schule erfolgen und an den Vorplatz des neuen Kindergartens anschließen. Hingegen soll die Erschließungsstraße vom Parkplatz der Konrad-Adenauer-Realschule zum Kita-Areal führen. Im Zuge des Neubaus wird der relativ kleine Vorplatz des Kindergartens noch gestaltet.

Die Feuerwehrzufahrt hat eine Fahrbahnlänge von knapp 40 Metern und soll – wie der Schulhof – mit einem geeigneten Pflasterbelag hergestellt werden. Laut Wittemann beträgt die Fahrbahnbreite drei Meter unter Berücksichtigung der erforderlichen Schleppkurven für Feuerwehrfahrzeuge.

Um chaotischen „Elternverkehr“ auf der Strecke und insbesondere auf dem beengten Platz unmittelbar vor der Kita zu vermeiden, soll die Zufahrt über einen mechanischen Poller abgesichert werden. Für die Herstellung der Feuerwehrzufahrt liegen die Baukosten bei rund 61.000 Euro.

Die vorgesehene Erschließungsstraße ab dem Parkplatz der Realschule hat eine Fahrbahnlänge von etwa 111 Meter und eine Fahrbahnbreite von 3,50 Meter. Bei diesem Maß sei ein Begegnungsverkehr von LKW und Fahrrad möglich, sagte Wittemann. Die Zufahrtsstraße zum neuen Kindergarten sollte aus guten Gründen für den „Elternverkehr“ gesperrt sein, so seine Empfehlung. Eine Zufahrtserlaubnis würden nur berechtigte Personen wie bestimmtes Personal und Zulieferer erhalten. 

Wie lässt sich die Zufahrt am sinnvollsten sichern? Ein elektrisch versenkbarer Poller mit Fernbedienung kam wegen der hohen Kosten und der notwendigen jährlichen Sicherheitsüberprüfung nicht infrage. Auch nicht eine reine Beschilderung, an die sich erfahrungsgemäß die Wenigsten halten. Deshalb fiel die Entscheidung zugunsten eines „zumutbaren“ mechanischen Pollers aus, der händisch mit einem geeigneten Schlüssel bedient werden kann. Wie es hieß, betragen die Baukosten für die Herstellung der Erschließungsstraße 256.000 Euro. Die erforderliche Straßenbeleuchtung ist darin berücksichtigt.


W. Schmidhuber

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