Bekanntmachung

über die Unanfechtbarkeit und das Infrafttreten des Umlegungsplanes nach § 71 BauGB

Der Umlegungsplan für das Umlegungsgebiet „Erlenwiesen II und III ", bestehend aus Umlegungskarte und Umlegungsverzeichnis, aufgestellt durch den Beschluss des Umlegungsausschusses vom 28.05.2018 ist für folgende Grundstücke (Flurstücke) der Gemarkung Philippsburg am 08.08.2018 unanfechtbar geworden:
Flst. Nr.:
1898, 1899, 1900, 1901, 1902, 1903/1, 1903/2, 1903/3, 1904, 1905, 1906, 1906/1, 1907, 1908, 1909, 1910, 1911, 1912, 1913, 1914, 1915/1, 1915/2, 1916, 1917, 1918, 1919, 1920/1, 1920/2, 1921, 1922, 1922/1, 1922/2, 1923, 1923/1, 1924, 1925, 1925/1, 1933, 1934, 1935, 1936, 1937, 1938/1, 1940, 1941/1, 1941/2, 1942, 1943, 1944, 1945, 1946, 960, 961, 962, 963, 964, 154/8, 14/3, 14/4, 14/6, 14/15, 1346/9 und 1346/10 

Der Umlegungsplan tritt mit dieser Bekanntmachung in Kraft.
Damit wird nach § 72 Abs.1 Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. September 2004 (BGBl. I S. 2414), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 22. Juli 2011 (BGBl. I S. 1509) der bisherige Zustand durch den im Umlegungsplan vorgesehenen neuen Rechtszustand ersetzt. Diese Bekanntmachung schließt die Einweisung der Eigentümer in den Besitz der zugeteilten Grundstücke ein. 

Die Berichtigung des Grundbuchs und des Liegenschaftskatasters wird bei den zuständigen Behörden veranlasst. Der Umlegungsplan kann insbesondere bis zur Berichtigung des Grundbuchs während der üblichen Öffnungszeiten eingesehen werden bei der Geschäftsstelle des Umlegungsausschusses der Stadt Philippsburg im Rathaus Philippsburg, Rote-Tor-Straße 6-10, 76661 Philippsburg, Bauamt.
Den Umlegungsplan kann jeder einsehen, der ein berechtigtes Interesse darlegt. 

Rechtsbehelfsbelehrung
Diese Bekanntmachung kann von den Betroffenen innerhalb eines Monats, gerechnet vom Tage nach dieser öffentlichen Bekanntmachung durch Antrag auf gerichtliche Entscheidung angefochten werden. Der Antrag ist bei der Stadt Philippsburg, Bauamt -Umlegungsstelle-, Rote-Tor-Straße 6-10, 76661 Philippsburg, einzureichen.
Der Antrag muss den Verwaltungsakt bezeichnen, gegen den er gerichtet ist. Er soll die Erklärung inwieweit der Verwaltungsakt angefochten wird und einen bestimmten Antrag enthalten. Er soll die Gründe sowie die Tatsachen und Beweismittel angeben, die zur Rechtfertigung des Antrags dienen (§ 217 Abs. 3 BauGB). Es wird darauf hingewiesen, dass der Antrag auf gerichtliche Entscheidung ohne Rechtsanwalt gestellt werden kann. Allerdings muss sich der Antragsteller aller weiteren prozessualen Erklärungen in der Hauptsache eines vertretungsberechtigten Rechtsanwalts bedienen (§§ 222 Abs. 3 BauGB i.V.m. § 78 Zivilprozessordnung (ZPO)).
Über den Antrag entscheidet das Landgericht Karlsruhe, Kammer für Baulandsachen.


Philippsburg, den 08.08.2018
gez. Stefan Martus
Bürgermeister
und Vorsitzender des Umlegungsausschusses „Erlenwiesen II und III“

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