Bürgermeister fordert Teilnahme: Strafe für AfD-Stadtrat?

Wird zum ersten Mal in der Stadtgeschichte Philippsburgs ein Ordnungsgeld gegen einen Stadtrat verhängt? Mit einer solchen „Strafe“ drohte Bürgermeister Stefan Martus (Uli) in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Thomas Steiner von der AfD, 2024 in das Gremium gewählt, fehle zum wiederholten Male unentschuldigt. Das sei nicht mehr länger hinnehmbar. Mit einer Geste der Ratlosigkeit reagierte sein Fraktionsvorsitzender Markus Weber.

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Endlich ist sie da: die Sommerferienzeit

Wecker ausschalten, Zeit mit Familie und Freunden verbringen, verreisen oder einfach mal den Alltag
hinter sich lassen.

Nicht jeder verbringt die Ferien in der Ferne – und das muss auch gar nicht sein. Oft liegen die schönsten Erlebnisse direkt vor der Haustür.

In Philippsburg ist während der Schulferien wieder einiges geboten:
Zahlreiche Feste unserer Vereine, das Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche und nicht zuletzt unsere Natur mit den Baggerseen und den Rheinauen
laden zu Ausflügen und Unternehmungen ein.

Ich wünsche Ihnen, auch im Namen des Gemeinderates und der Verwaltung, Zeit zum Durchatmen und viele schöne Momente, an die man sich gerne erinnert.
Genießen Sie den Sommer!

Ihr
Stefan Martus
Bürgermeister

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Zwischen dringendem Handlungsbedarf und überzogener Schwarzmalerei

Unterschiedliche Beurteilungen der von allen Seiten gewürdigten, frühzeitig vorgelegten 250-seitigen Jahresrechnung 2025 haben die Fraktionen im Gemeinderat vorgenommen. Das Ergebnis fällt trotz der einen oder anderen Schwachstelle noch zufriedenstellend aus, hieß es.

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Städtebauliche Entwicklung jetzt neu anpassen

Mit der Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplans für den Gemeindeverwaltungsverband (GVV) Philippsburg/Oberhausen-Rheinhausen hat sich der Gemeinderat befasst und die Weichen für die nächsten Jahre gestellt. Laut Rathaus-Amtsleiterin Katja Hauser besteht dringender Handlungsbedarf, denn der vorausgegangene Flächennutzungsplan, 1990 in Kraft getreten, beinhaltet lediglich den Zeitraum von 1985 bis 2000. Inzwischen gab es bereits 24 Änderungen. Jetzt gehe es darum, dazu „Grundsatzerklärungen abzuholen“. 

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Gravierende überörtliche Konflikte befürchtet

Die Stadt Philippsburg erhebt eine Reihe von Einwendungen gegen die Bahn-Vorzugsvariante R4. Wichtig ist dem Gemeinderat, der sich in der jüngsten Sitzung erneut mit dem Bahnprojekt NBS/ABS Mannheim–Karlsruhe befasst hat, die Vermeidung von etlichen befürchteten Nachteilen. Eine wichtige Rolle spielen die möglichen Lärm- und Erschütterungen für Huttenheim.

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Herschböcke feiern zwei Tage lang

Bei diesem Straßenfest hätte sich sicherlich der Gründer von Huttenheim, Fürstbischof Franz Christoph von Hutten, auch sehr wohl gefühlt – wie seine Neuhuttenheimer im Jahr 2026. Gleich zwei Tage lang feierten Einheimische und Auswärtige: trotz hoher Temperaturen, die niemanden vom Besuch abhielten. Die Idee vor drei Jahren, das alljährliche Dorffest auf den neugestalteten Herschbockplatz zu verlegen, hat erneut gezündet.

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Dreimal Plus und zweimal Minus

Durchwachsene Ergebnisse zeigt die Betriebskostenabrechnung 2025 für die vier Kindergärten und den Schülerhort. Bei drei Einrichtungen ist ein Plus zwischen 106.000 und 180.000 Euro zustande gekommen. Für St. Maria gab es hingegen ein Defizit von 126.000 Euro zu verzeichnen, für St. Agnes von rund 44.000 Euro. Eine Übersicht legte Özlem Koch vom Rathaus-Fachdienst Bildung, Generationen und Soziales vor.

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Bürgermeister und Angler suchen Hilfe

Auf Philippsburger Gemarkung tut sich ein großes Problem auf: Der 2,3 Hektar große stadteigene Baggersee Störloch in Rheinsheim ist komplett verkrautet. Ein wildes Zuwachsen des Gewässers hat eingesetzt – und ist für jeden unübersehbar. Geradezu giftig grün wirkt die Wasseroberfläche. 

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Sprachförderung im Kindergarten ist unverzichtbar

Einen umfassenden Sachstandbericht über die Entwicklung der Sprachförderung im Kindergartenbereich hat sich der Gemeinderat geben lassen. Insgesamt zeige sich, so Rathausmitarbeiterin und künftige Amtsleiterin Özlem Koch, dass Sprachförderung in Philippsburg ein zentraler und unverzichtbarer Bestandteil der frühen Bildung in den Kindergärten ist.

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212.000 Euro für Kindergartenzufahrt

Wer derzeit zu der Baustelle des neuen Kindergartens Erlenweisen will, muss mit einer unwegsamen Zufahrt vorliebnehmen. Unebenheiten und Schlaglöcher, bei Regen gefüllt mit reichlich Wasser, machen mitunter eine Durchfahrt für normale Fahrzeuge schwierig.

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