Städtebauliche Entwicklung jetzt neu anpassen

Mit der Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplans für den Gemeindeverwaltungsverband (GVV) Philippsburg/Oberhausen-Rheinhausen hat sich der Gemeinderat befasst und die Weichen für die nächsten Jahre gestellt. Laut Rathaus-Amtsleiterin Katja Hauser besteht dringender Handlungsbedarf, denn der vorausgegangene Flächennutzungsplan, 1990 in Kraft getreten, beinhaltet lediglich den Zeitraum von 1985 bis 2000. Inzwischen gab es bereits 24 Änderungen. Jetzt gehe es darum, dazu „Grundsatzerklärungen abzuholen“. 

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Gravierende überörtliche Konflikte befürchtet

Die Stadt Philippsburg erhebt eine Reihe von Einwendungen gegen die Bahn-Vorzugsvariante R4. Wichtig ist dem Gemeinderat, der sich in der jüngsten Sitzung erneut mit dem Bahnprojekt NBS/ABS Mannheim–Karlsruhe befasst hat, die Vermeidung von etlichen befürchteten Nachteilen. Eine wichtige Rolle spielen die möglichen Lärm- und Erschütterungen für Huttenheim.

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Herschböcke feiern zwei Tage lang

Bei diesem Straßenfest hätte sich sicherlich der Gründer von Huttenheim, Fürstbischof Franz Christoph von Hutten, auch sehr wohl gefühlt – wie seine Neuhuttenheimer im Jahr 2026. Gleich zwei Tage lang feierten Einheimische und Auswärtige: trotz hoher Temperaturen, die niemanden vom Besuch abhielten. Die Idee vor drei Jahren, das alljährliche Dorffest auf den neugestalteten Herschbockplatz zu verlegen, hat erneut gezündet.

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Dreimal Plus und zweimal Minus

Durchwachsene Ergebnisse zeigt die Betriebskostenabrechnung 2025 für die vier Kindergärten und den Schülerhort. Bei drei Einrichtungen ist ein Plus zwischen 106.000 und 180.000 Euro zustande gekommen. Für St. Maria gab es hingegen ein Defizit von 126.000 Euro zu verzeichnen, für St. Agnes von rund 44.000 Euro. Eine Übersicht legte Özlem Koch vom Rathaus-Fachdienst Bildung, Generationen und Soziales vor.

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Bürgermeister und Angler suchen Hilfe

Auf Philippsburger Gemarkung tut sich ein großes Problem auf: Der 2,3 Hektar große stadteigene Baggersee Störloch in Rheinsheim ist komplett verkrautet. Ein wildes Zuwachsen des Gewässers hat eingesetzt – und ist für jeden unübersehbar. Geradezu giftig grün wirkt die Wasseroberfläche. 

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Sprachförderung im Kindergarten ist unverzichtbar

Einen umfassenden Sachstandbericht über die Entwicklung der Sprachförderung im Kindergartenbereich hat sich der Gemeinderat geben lassen. Insgesamt zeige sich, so Rathausmitarbeiterin und künftige Amtsleiterin Özlem Koch, dass Sprachförderung in Philippsburg ein zentraler und unverzichtbarer Bestandteil der frühen Bildung in den Kindergärten ist.

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212.000 Euro für Kindergartenzufahrt

Wer derzeit zu der Baustelle des neuen Kindergartens Erlenweisen will, muss mit einer unwegsamen Zufahrt vorliebnehmen. Unebenheiten und Schlaglöcher, bei Regen gefüllt mit reichlich Wasser, machen mitunter eine Durchfahrt für normale Fahrzeuge schwierig.

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Mögliches Scheitern an bürokratischen Hürden?

Steht nach 15 Jahren das Aus für die Hector-Kinderakademie für hochbegabte Buben und Mädchen bevor oder lässt sich doch noch eine Lösung finden? Probleme gibt es damit, eine Lehrkraft für die Leitung zu rekrutieren. Das liege aber nicht daran, dass kein Interesse vorhanden wäre. Grund sei der „enorme bürokratische Aufwand und die strengen Vorgaben der Kultusverwaltung“, die zur Verhinderung einer Besetzung der Stelle beitragen, so Bürgermeister Stefan Matus (Uli) und die Sprecher der Fraktionen, die ihren Unmut über die Hürden zum Ausdruck brachten. 

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Kommunen am Limit - Es ist Fünf vor Zwölf

Kreis Karlsruhe. Es ist „Fünf vor Zwölf“. Mit dieser Botschaft beteiligt sich der Landkreis Karlsruhe mit seinen Kommunen am bundesweiten Aktionstag des Deutsche Städte- und Gemeindebunds, des Deutschen Landkreistags und des Deutschen Städtetags. Damit machen sie gemeinsam auf die prekäre Situation der Kommunalfinanzen und die Auswirkungen von Bundesgesetzen aufmerksam:

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Zehn neue Wohneinheiten in Rheinsheim

Seit gut fünf Jahren ist die mögliche Wohnbebauung in einem Abschnitt der Birkenstraße ein Thema. Jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht. In der jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine bauliche Entwicklung im Bereich südlich der Birkenstraße im Ortsteil Rheinsheim geschaffen. 

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