Pflegestützpunkte Landkreis Karlsruhe bieten nach Absprache wieder persönliche Beratungen an

Die Pflegestützpunkte Landkreis Karlsruhe stehen für Auskunft und Beratung zu allen Fragen rund um Alter und Pflege zur Verfügung – kostenlos, unabhängig und neutral. Die Beratungsstellen können nun wieder persönliche Beratungsgespräche unter Einhaltung der gebotenen Hygieneregeln anbieten. Dazu gehört, dass Termine nur nach telefonischer Voranmeldung in Einzelberatungen stattfinden. Die Beratungsstellen sind mit Schutzwänden ausgestattet, zudem tragen Besucherinnen und Besucher sowie die Mitarbeiterinnen zu jeder Zeit eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung. So wird Sorge getragen, dass die Anliegen der Betroffenen und deren Angehörigen bearbeitet werden können, gleichzeitig wird das Risiko für die Ratsuchenden möglichst geringgehalten.

Die Pflegestützpunkte sind feste Ansprechpartner in der Versorgung bei beginnender Hilfsbedürftigkeit bis hin zu Pflegebedürftigkeit. Die Mitarbeiterinnen leisten Unterstützung in der Auswahl und Organisation passender Hilfsangebote sowie deren Finanzierung durch die Beantragung der Leistungen von den Kranken- und Pflegekassen.

Der Standort Waghäusel ist per Telefon und Email erreichbar.

Die Sprechzeiten sind Montag bis Freitag von 9:00 bis 12:00 Uhr, Dienstag 13:30 bis 16:00 Uhr und Donnerstag 13:30 bis 18:00 Uhr.

Bei Bedarf können Termine für die persönliche Beratung im Rathaus Philippsburg nach vorheriger Terminabsprache montags von 14.30 – 17.00 Uhr, Zimmer 014 im Erdgeschoss, vergeben werden.  

Für Rückfragen und zur telefonischen Voranmeldung wenden Sie sich bitte an den Pflegestützpunkt Standort Waghäusel unter 0721/ 936 71410 oder per Mail: pflegestuetzpunkt.waghaeusel@landratsamt-karlsruhe.de

 

Pflegestützpunkt – was ist das?

Im Pflegestützpunkt erhalten Pflegebedürftige sowie ihre Angehörigen kostenlos Informationen rund um das Thema Pflege und Alter. Der Pflegestützpunkt ist eine neutrale Beratungsstelle. Er bietet neben Informationen über gesetzliche und kommunale Leistungen auch Auskünfte über regionale Betreuungsangebote und Hilfestellung bei der Inanspruchnahme der Leistungen. Zudem ist der Pflegestützpunkt kompetenter Ansprechpartner für Selbsthilfegruppen und ehrenamtlich Tätige.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegestützpunktes arbeiten mit folgenden Partnern zusammen:

  • Landratsamt Karlsruhe
  • Pflege- und Krankenkassen
  • Gemeinde- und Stadtverwaltungen
  • Ambulante, teilstationäre und stationäre Pflegeeinrichtungen
  • Beratungs- und Anlaufstellen für Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen
  • Sozialdienste der Krankenhäuser
  • Pflegedienste und Einrichtungen der Altenhilfe
  • Ärzte, Therapeuten
  • Betreuungsbehörde
  • Gesundheitsamt
  • Selbsthilfegruppen
  • Nachbarschaftshilfe
  • Ehrenamtlich Tätige
  • Kirchengemeinden
  • Seniorenräte
  • Hospizgruppen
  • Niederschwellige Betreuungsangebote für Demenzkranke
  • Wohnberatungsstellen

Was ist das Neue am Pflegestützpunkt?

Der Pflegestützpunkt ist die erste Anlaufstelle in allen Fragen zu Alter und Pflege. Alle wichtigen Informationen laufen hier zusammen. Bei Bedarf wird gezielt an die jeweils zuständigen Stellen weiter vermittelt (z.B. Kranken- und Pflegenkassen, Sozialhilfeträger und Leistungsanbieter). 
Durch diese verbesserte Koordination kann eine optimale Beratung erreicht werden. 

Wann ist der Pflegestützpunkt die richtige Anlaufstelle?

Bei beginnendem Hilfebedarf sind die ersten Schritte oft schwierig und belasten Betroffene und Angehörige zusätzlich. 
Der Pflegestützpunkt gibt Auskunft: 

  • Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?
  • Wo erhalte ich diese Unterstützung?
  • Wie beantrage ich einen Pflegegrad?
  • Wer hilft mir im Haushalt?
  • Welche Entlastungsmöglichkeiten gibt es für Angehörige?

Welche Angebote gibt es im Pflegestützpunkt?

  • Informationen über regionale Unterstützungsangebote
  • Auskünfte über rechtliche und finanzielle Fragestellungen
  • Konkrete Hilfestellung bei der Inanspruchnahme der Leistungen
  • Beratung vor einen Pflege- oder Betreuungsbedarf, z.B. bei beginnender Demenz
  • Frühzeitige begleitende Hilfeplanung, z.B. bei Änderung des Pflege- und Betreuungsbedarfs
  • Aufklärung über Prävention und Rehabilitation
  • Bereitstellung von Antragsformulare
  • Unterstützung bei sonstigen Fragen rund um das Thema Pflege