Starkregenrisiko-Management in der Endphase / Gemeinderat entscheidet sich für drei Infoveranstaltungen

Seit 2021 beschäftigt sich der Gemeinderat mit der Hochwasservorsorgekonzeption für die Stadt und Umgebung. Jetzt ist es so weit, dass Bürgerinformationsveranstaltungen zum ausgearbeiteten Thema „kommunales Starkregenrisiko-Management“ durchgeführt werden können. Auf Drängen von Hans Gerd Coenen (CDU) soll in jedem Stadtteil informiert werden – nicht als ein zentraler Termin, wie von der Verwaltung angedacht und angeregt. Philippsburg hat im April das kommunale Starkregenrisiko-Management entsprechend dem vorgegebenen Leitfaden von Baden-Württemberg abgeschlossen.

„Aus der Katastrophe lernen, bevor die Katastrophe eingetreten ist.“ Auf der Grundlage dieses so formulierten CDU-Antrags von 2021 hat sich der Gemeinderat immer wieder mit dem Thema befasst und sich mit der knapp 150 Seiten starken Ausarbeitung auseinandergesetzt.

Anlass für die Initiative war die Naturkatastrophe im Ahrtal 2021. So ein ähnliches Ereignis sollte hier verhindert werden, hieß es seinerzeit. Vor diesem Hintergrund hat der Gemeinderat dem Aufbau einer örtlichen Hochwasservorsorgekonzeption zugestimmt. Recht zügig bekam das Gremium von dem beauftragten Ingenieurbüro ein örtliches Hochwasservorsorgekonzept, basierend auf drei Säulen der Überflutungsvor-sorge, vorgestellt. 2022 stimmte der Gemeinderat der Konzeption grundsätzlich zu.

Im Mai 2026 wurden dem Gremium die fertigen Ergebnisse des kommunalen Starkregenrisiko-Managements detailliert präsentiert und erläutert. Die Zustimmung in der Ratsrunde erfolgte einmütig. Darüber hinaus wurde schon damals von den Fraktionen gewünscht, dass die Ergebnisse der Bürgerschaft in einer jeweils zwei- bis dreistündigen öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung stadtteilbezogen vorgestellt werden.

Die Termine stehen jetzt fest:  Montag, 16. November, in der Festhalle Philippsburg, Dienstag, 17. November, im Sebastianusheim Rheinsheim und am Mittwoch, 18. November, in der Bruhrainhalle Huttenheim. Auf jeweils 18 Uhr ist der Beginn festgesetzt.
Die Gesamtkosten betragen für drei getrennte Informationsveranstaltungen insgesamt knapp 11.000 Euro. Ein einziger Termin wäre etwas günstiger ausgefallen.

(W. Schmidhuber)

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